Ich habe Zeit gebraucht – Reisen, Begegnungen mit mir selbst und auch erst das Erreichen meiner persönlichen Grenzen.
Es war und ist mit tollen Selbsterfahrungen verbunden – mit der überraschenden Erkenntnis, was ich kann und in mir trage, genau so, wie mit Ängsten und dem Gefühl von Kraftlosigkeit.

Ich musste erst verstehen, wie verletzlich und auch voller Zweifel sich manchmal ein Weg anfühlt, auch wenn er der richtige ist, um weiterzugehen.
An diesem Punkt hören wir mit unseren Veränderungen so oft auf.
Wir ergeben uns der Angst und der Anstrengung, verfallen in Selbstzweifel, weil sich Dinge unangenehm anfühlen. Wir weichen aus.
Wir bleiben in Situationen, die sich für den Moment erträglicher anfühlen, in Summe oft aber dazu führen, dass wir dumpf leiden und ausbrennen.

Ich musste erst begreifen, dass Mut zu haben immer bedeutet, sich nicht sicher und souverän zu fühlen. Sonst bräuchte es keinen Mut. Dann konnte ich selbst mutig sein.

Und ich durfte lernen wie viel Freiheit, Lebendigkeit und erlebenswerte Augenblicke auf uns warten, wenn wir die kleinen und großen Ängste überwinden. Und wenn wir das loslassen, was uns nur vermeintlich beschützt.

Ich bin noch nicht da, wo ich hin möchte, aber ich bin auf dem besten Weg!

Neuland zu betreten heißt mit allen Lebensfarben zu malen. Und wir suchen uns nicht immer nur aus, welche davon wir gerade vor uns haben. Aber das Kunstwerk wird bunt sein.

If light is your soulfood growth is the harvest!